Das 17. Pokalschießen der Brauerei Hutthurm war wieder einmal ein Turnier voller Spannung und sportlicher Höchstleistungen.
Die Erste von den Dettenbachschützen konnte all ihre Vorkämpfe mit Ergebnissen, teilweise weit unter 1000 Punkten gewinnen – knapp war lediglich der Entscheid in der Hauptrunde gegen Denkhof mit nur 47 Punkten Differenz. Die Sportschützen Tiefenbach waren in den Vorkämpfen ebenfalls gut im Geschäft und schalteten einen Gegner nach dem anderen aus – darunter auch Titelverteidiger Tittling.
Im Finale standen sich zwei hochwertige Mannschaften gegenüber. Gastgeber Neukirchen 1 legte gleich ordentlich vor – Manuela Walther gelang in der 1. Serie ein 7 Teiler, was nach dieser ersten Runde einen Vorsprung von 204 Punkten bedeutete. In der zweiten Serie gelang den Tiefenbachern diesen auf 177 zu reduzieren, jedoch in der 3. und 4. Serie gaben die Schützinnen aus Neukirchen wieder Gas und beendeten das Finale mit 1474:1144.
Die Zweite aus Tiefenbach belegte am Ende den zweiten Platz.

Florian, Andreas und Christoph waren die 2.Mannschaft
Das Reglement, das sich der Vater des Hutthurmer Pokals Manfred Hauschild vor 17 Jahren ausdachte, ist folgendes: In der Disziplin Luftgewehr, stehend freihändig sind die Mannschaften aus jeweils drei Schützen bunt gemischt, wobei vier Serien á 10 Schuss zu schießen sind. Die Punktezahl ergibt sich wie folgt: 100 mögliche Ringe minus die Anzahl der geschossenen Ringe plus den Wert des besten Teilers je Serie (eine 10 hat 250 Teiler und je geringer der Wert, desto perfekter die geschossene Zehn) und das Einzelergebnis eines Schützen steht fest. Gewertet wird im Anschluss das Resultat der gesamten Mannschaft (Bsp. 100 R. abzügl. 95 R. = 5 Punkte + 25 Teiler = 30 Punkte für diese Serie).
